Ich erinnere mich daran, als wäre es gestern gewesen. Da saß er, der kleine Ciro mit seinen 11 Jahren und seiner ersten selbstgekauften CD: Es war Coolios Single Gangsta's Paradise (ja,ich bin cooler als dein Papa 💁🏻♂️). Das war das Lied zu dem übercoolen Ghetto-Kidz-Film Dangerous Minds, an den sich kaum noch einer erinnert. Doch jeder erinnert sich an den Soundtrack und an das Musikvideo, in dem so ein krasser Typ mit hochstehenden Zöpfchen und Sonnenbrille in einem dunklen Raum sitzt und davon spricht, dass er nicht weiß, ob er überhaupt 24 wird. Und ich, sitzend mit Kopfhörern auf den Ohren in einem lichtdurchflutetem Raum, rappe mit.
Ich hasse sie und ihr hasst sie auch - ewig lange Regeln für Brettspiele. Wer im Tabletop-Hobby ist, kennt dieses Dilemma zu gut. Man kann nicht einfach ein neues Spiel kaufen und direkt loslegen, da das Regelbuch meist dicker als die Bibel ist und man für die jeweilige Armee auch noch das passende Armeebuch und somit Hintergrundwissen braucht. Nix mit Plug and Play. Hier muss sich jeder durch die Regeln gequält haben, bevor die Action losgeht. Find ich immer wieder geil. Echt! Das Tollste daran ist, dass man sofort jemanden findet, der Lust hat, mit einem zu spielen. Besonders, wenn die Leute sonst nur Monopoly und Lotti Karotti spielen 🙈


